Datenschutzerklärung
Diese Datenschutzerklärung informiert Sie über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Marketing-Website und der Mapidu-Anwendung.
Maßgebliche Fassung. Maßgeblich sind die deutsche und die englische Fassung; bei Abweichungen zwischen beiden gilt diese deutsche Fassung. Fassungen in weiteren Sprachen sind Übersetzungen.
Verantwortlicher
Jesko Krasemann
Vertreten durch: Jesko Krasemann
Burloer Straße 83, 46414 Rhede, Deutschland
E-Mail: MAPIDU_EMAIL_LINK
Geltungsbereich
Diese Erklärung gilt für die statische Marketing-Website von Mapidu sowie für Hinweise zur Datenverarbeitung in der Mapidu-App. Die App speichert Unterrichtsdaten und Daten von Schülerinnen und Schülern ausschließlich lokal auf Ihrem Gerät; Mapidu betreibt kein Daten-Backend. Zwischen Ihren eigenen Geräten können diese Daten automatisch abgeglichen werden — Ende-zu-Ende-verschlüsselt und ohne Speicherung auf unseren Servern.
Website — bereitgestellte Dienste
Die Marketing-Website ist eine statische Seite ohne Kontaktformular und ohne eingebettete Tracking-Dienste (Analytics sind standardmäßig deaktiviert). Beim Aufruf können technisch notwendige Server-Logdaten (z. B. IP-Adresse, Zeitpunkt, User-Agent) durch den Hosting-Anbieter verarbeitet werden.
Diese Website wird bei Sliplane (Sliplane.io, Wimadev Lukas Mauser, Berlin) gehostet. Zur Bereitstellung und Absicherung des Dienstes werden dabei IP-Adressen durch Sliplane geloggt und kurzfristig verarbeitet. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch Sliplane finden Sie in deren Datenschutzerklärung: https://www.iubenda.com/privacy-policy/57501407.
Domain, DNS und das E-Mail-Postfach von mapidu.de werden von der united-domains AG (Starnberg, Deutschland) bereitgestellt. Beim Aufruf der Website löst Ihr Gerät den Namen mapidu.de über deren Nameserver auf; dabei fallen technische Verbindungsdaten an.
Neben Sliplane setzen wir Cloudflare, Inc. als vorgeschalteten Sicherheits- und Vermittlungsdienst für die Website und die HTTPS-Dienste von Mapidu ein. Cloudflare verarbeitet dabei technisch notwendige Verbindungs- und Sicherheitsdaten, insbesondere IP-Adresse, Hostname, angefragten Pfad, Zeitpunkt, User-Agent und Sicherheitsmerkmale, und leitet die Anfrage über einen verschlüsselten Tunnel an den bei Sliplane betriebenen Dienst weiter. Eine Verarbeitung außerhalb der EU/des EWR kann dabei nicht ausgeschlossen werden; die hierfür eingesetzten Datenschutzverträge und Übermittlungsgrundlagen sind vor der Aktivierung rechtlich zu prüfen. Wir setzen weiterhin kein Google Analytics, keine Google Fonts und keine Werbe- oder Social-Media-Skripte ein. Schriftarten, Skripte und Stile stammen aus unserer eigenen Bereitstellung; Cloudflare vermittelt und kann statische Inhalte entsprechend der konfigurierten Regeln zwischenspeichern.
Sprache, Farbschema und Darstellungsmodus können in localStorage gespeichert werden, um Ihre Präferenzen beim erneuten Besuch wiederherzustellen.
Kontaktaufnahme per E-Mail
Wenn Sie uns per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse, einen von Ihnen angegebenen Namen, gegebenenfalls Ihre Schule oder Organisation sowie den Inhalt und die mitgesendeten Anhänge Ihrer Nachricht. Wir nutzen diese Angaben, um Ihr Anliegen zu bearbeiten und zu beantworten, etwa Fragen zum Produkt, zum Support, zu einer Pilotteilnahme oder zu Lizenzen.
Dazu gehört die unmittelbar mit Ihrem Anliegen zusammenhängende weitere Kommunikation, zum Beispiel Rückfragen, die Zusendung angeforderter Informationen, Terminabsprachen sowie die Vorbereitung und Begleitung einer von Ihnen gewünschten Pilotphase oder Zusammenarbeit. Aus einer Kontaktaufnahme entsteht keine Einwilligung in allgemeine Werbung oder Newsletter; wir nehmen Sie dadurch nicht automatisch in einen Werbeverteiler auf.
Wir verkaufen oder vermieten Ihre E-Mail-Adresse und sonstigen Kontaktdaten nicht und geben sie nicht für Werbezwecke Dritter weiter. Das Postfach wird von der united-domains AG (Starnberg, Deutschland) betrieben; sie verarbeitet die Nachrichten als Dienstleister in unserem Auftrag, nicht für eigene Werbezwecke.
Geht es um einen Vertrag mit Ihnen oder um vorvertragliche Maßnahmen auf Ihre Anfrage, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. In anderen Fällen, insbesondere bei Anfragen im Namen einer Schule oder eines Schulträgers, stützen wir die Bearbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist die sachgerechte Beantwortung und Fortführung der von Ihnen angefragten Kommunikation. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten erfüllen wir auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Wir löschen die Korrespondenz und die hierfür gespeicherten Kontaktdaten spätestens sechs Monate nach Abschluss Ihres Anliegens einschließlich der unmittelbar damit verbundenen Folgekommunikation, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Allein die Möglichkeit einer späteren Zusammenarbeit rechtfertigt keine unbegrenzte Speicherung. Müssen einzelne Unterlagen gesetzlich aufbewahrt werden, beschränken wir ihre weitere Nutzung auf diesen Zweck.
Eine Verpflichtung zur Kontaktaufnahme besteht nicht; Sie entscheiden selbst, welche Angaben Sie uns mitteilen. Ohne eine erreichbare Kontaktadresse können wir Ihnen gegebenenfalls nicht antworten. Soweit die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht, können Sie ihr aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, widersprechen; weitere Informationen finden Sie unter „Ihre Rechte“.
Mapidu-App — lokale Datenverarbeitung
Mapidu ist offline-first: Daten zu Schülerinnen und Schülern, Klassen, Noten und Unterricht werden in einer verschlüsselten lokalen Datenbank auf Ihrem Gerät gespeichert. Mapidu betreibt kein Daten-Backend: Ihre Inhalte werden zu keinem Zeitpunkt auf Mapidu-Servern gespeichert.
Optionale Synchronisation erfolgt direkt zwischen Ihren Geräten bzw. mit von Ihnen ausgewählten Kolleginnen und Kollegen: per Datei-Export/-Import oder über eine Peer-to-Peer-Verbindung (P2P). Alle Sync-Inhalte werden bereits auf Ihrem Gerät Ende-zu-Ende-verschlüsselt; nur die beteiligten Geräte können sie entschlüsseln. Sie entscheiden, wann und mit wem Daten geteilt werden.
Für den Verbindungsaufbau der P2P-Synchronisation betreibt Mapidu eine schlanke Vermittlungs-Infrastruktur (siehe nächster Abschnitt). Diese verarbeitet ausschließlich Verbindungs-Metadaten und leitet verschlüsselte Datenpakete weiter — lesbare Inhalte erreichen Mapidu-Server zu keinem Zeitpunkt.
Förderdaten sind besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO). Beobachtungen, Förderpläne, Förderziele und Feststellungen zum Förderbedarf lassen Rückschlüsse auf die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern zu. Sie liegen wie alle übrigen Unterrichtsdaten ausschließlich verschlüsselt auf Ihrem Gerät; Mapidu erhält sie zu keinem Zeitpunkt. Das amtliche Förderdokument führt Mapidu nicht — es bleibt bei der Stelle, die das für Sie geltende Schulrecht dafür benennt.
Sie löschen Ihre Daten durch Löschen in der App oder durch Deinstallation.
Sync-Vermittlung, TURN-Relay und Push-Weckruf (Mapidu-Infrastruktur)
Vermittlungsdienst (Gateway): Damit sich Ihre Geräte gegenseitig finden, meldet die App pseudonyme Kennungen (Nutzer- und Geräte-UUID), einen öffentlichen Schlüssel sowie den Verbindungs-Port an; der Dienst vermerkt dazu die von ihm beobachtete IP-Adresse. Alle Angaben werden ausschließlich im Arbeitsspeicher gehalten und nie auf Datenträger geschrieben; Einträge verfallen automatisch nach der von der App gesetzten Gültigkeitsdauer (serverseitig auf höchstens 10 Minuten begrenzt), und ein Neustart des Dienstes löscht sämtliche Einträge. Die IP-Adresse wird nur kryptographisch verifizierten Gegenstellen mitgeteilt — also Ihren eigenen Geräten oder Kolleginnen und Kollegen, mit denen Sie die Synchronisation eingerichtet haben —, damit diese sich direkt verbinden können.
TURN-Relay: Kommt keine direkte Verbindung zustande, kann ein von Mapidu betriebenes TURN-Relay die Verbindung durchleiten. Das Relay leitet ausschließlich bereits Ende-zu-Ende-verschlüsselte Datenpakete weiter, kann deren Inhalt nicht lesen und speichert nichts. Die Zugangsdaten dafür sind kurzlebig (Standard: 10 Minuten) und enthalten keine Klartext-Identität, sondern nur einen nicht rückrechenbaren Hashwert. Dieses Relay ist standardmäßig ausgeschaltet. Es wird erst genutzt, wenn Sie es in den Synchronisations-Einstellungen ausdrücklich einschalten. Solange es ausgeschaltet ist, meldet die App auch keine Präsenzdaten an den Vermittlungsdienst, und die Synchronisation findet ausschließlich direkt zwischen Ihren Geräten oder im lokalen Netz statt — kommt dort keine Verbindung zustande, unterbleibt sie.
Push-Weckruf: Um ein Gerät für die Synchronisation aufzuwecken, kann eine Push-Benachrichtigung über den Apple Push Notification Service (APNs) bzw. Google Firebase Cloud Messaging (FCM) versendet werden. Dazu hält der Vermittlungsdienst das Push-Token Ihres Geräts im Arbeitsspeicher vor (bis zur erneuten Registrierung, spätestens jedoch 30 Tage ohne erneute Registrierung, oder einem Neustart des Dienstes). An Apple bzw. Google gehen dabei nur das Push-Token und eine generische, inhaltsfreie Nachricht („Sync verfügbar“) — niemals Unterrichtsdaten oder Daten von Schülerinnen und Schülern.
Annahmeliste: Zusammen mit dem Push-Token — auf Geräten ohne Push-Token allein — meldet die App die Fingerabdrücke der öffentlichen Schlüssel der Personen, mit denen Sie die Synchronisation eingerichtet haben und von denen Ihr Gerät Daten annimmt. Der Vermittlungsdienst beantwortet eine Suche nach Ihrem Gerät oder einen Weckruf nur, wenn der Schlüssel der anfragenden Stelle auf dieser Liste steht; Ihre eigenen Geräte erreichen einander ohne sie. Ein Fingerabdruck ist ein nicht rückrechenbarer Hashwert eines öffentlichen Schlüssels und enthält weder Namen noch Kontaktdaten. Die Liste wird wie das Push-Token nur im Arbeitsspeicher gehalten und mit ihm überschrieben und verworfen.
Diese Dienste werden — wie die Website — bei Sliplane gehostet (siehe oben). Sync-Inhalte (Daten zu Schülerinnen und Schülern, Noten oder Unterricht) erreichen diese Dienste zu keinem Zeitpunkt in lesbarer Form.
Lizenzprüfung und Kauf (Apple, Google)
Kauf und Zahlungsabwicklung erfolgen vollständig beim jeweiligen Anbieter: Apple App Store (iOS) oder Google Play (Android). Mapidu erhält und speichert keine Zahlungsdaten.
Zur Prüfung einer aktiven Lizenz übermittelt die App eine Kaufkennung (z. B. Store-Kauf-Token) an den Mapidu-Lizenzdienst. Dieser prüft die Kennung live beim jeweiligen Anbieter und speichert sie nicht: Der Dienst hat keine Datenbank und schreibt keine Daten der Nutzerinnen und Nutzer auf Datenträger. Ein positives Prüfergebnis wird höchstens 15 Minuten im Arbeitsspeicher zwischengehalten (nur unter einem gehashten Schlüssel) und danach verworfen. In Protokollen erscheinen Kaufkennungen ausschließlich als gekürzte, nicht rückrechenbare Hashwerte; IP-Adressen werden nicht protokolliert.
KI-Funktionen (optional, nur nach ausdrücklicher Einwilligung)
Mapidu kann Ihnen auf Wunsch eine Rückmeldung zu einem Ihrer eigenen Texte geben — etwa zu einem Unterrichtsvorhaben oder einem Material, in dem Sie eine Stelle markieren. Diese Funktionen gehören nicht zum gewöhnlichen Betrieb: Sie stehen erst zur Verfügung, wenn sie in der App freigeschaltet sind und Sie ausdrücklich eingewilligt haben. Ohne Ihre Einwilligung gibt es weder ein Bedienelement noch eine Anfrage; keine der in diesem Abschnitt beschriebenen Verarbeitungen findet dann statt.
Zwei Wege, die sich in der Verantwortlichkeit unterscheiden.
Eigener Zugang: Sie hinterlegen in der App den Zugang zu einem von Ihnen selbst gewählten KI-Anbieter. Die Anfrage geht dann direkt von Ihrem Gerät an diesen Anbieter; kein Mapidu-Dienst ist daran beteiligt, und Mapidu erhält weder Ihre Anfrage noch die Antwort. Es gelten die Bedingungen und die Datenschutzerklärung des von Ihnen gewählten Anbieters.
Mapidu-Weg: Die Anfrage läuft über einen Weiterleitungsdienst von Mapidu an einen von Mapidu gewählten KI-Anbieter. Dieser Weg setzt eine aktive Pro-Lizenz voraus; dafür prüft der Dienst die Lizenz wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Welcher Anbieter das ist, wo er seinen Sitz hat und — soweit dabei Daten in ein Drittland übermittelt werden — auf welcher Grundlage das geschieht, wird Ihnen benannt, bevor Sie die Funktion nutzen können; ohne diese Angaben könnten Sie in die Übermittlung nicht wirksam einwilligen.
Was übermittelt wird. Übermittelt wird ausschließlich das, was Sie ausdrücklich anhängen: die von Ihnen markierte Stelle und Ihr Auftragstext. Nicht übermittelt werden Daten von Schülerinnen und Schülern, Noten, Förderdaten und sonstige Verwaltungsdaten; ebenso wenig ein Abbild Ihres Geräts oder Ihres übrigen Datenbestands.
Was nicht auf einen Datenträger geschrieben wird. Weder Ihr Auftragstext noch die Antwort werden von Mapidu dauerhaft gespeichert oder protokolliert: Sie stehen in keiner Datei und in keinem Protokoll. Kann eine Anfrage nicht sofort bearbeitet werden, wartet sie ausschließlich im Arbeitsspeicher des Dienstes; die dauerhafte Vormerkung einer noch nicht gesendeten Anfrage liegt auf Ihrem Gerät.
1. Lizenzbefund: Ein positives Prüfergebnis wird bis zu 60 Sekunden im Arbeitsspeicher gehalten, ausschließlich unter einem gekürzten, nicht rückrechenbaren Hashwert der Kaufkennung. Ein negatives Ergebnis wird nie vorgehalten und löscht einen vorhandenen Eintrag. 2. Verbrauchszähler: Der derzeit eingesetzte Zähler führt je Anbieter und Kaufkennung sowie je Zeitfenster dessen Beginn, die Zahl der verbrauchten Anfragen und die vorgemerkten, noch nicht abgerechneten Anfragen. Zugeordnet wird über einen mit einem geheimen Schlüssel gebildeten Hashwert aus Anbieter und Kaufkennung; die Kaufkennung selbst wird nicht gespeichert, und ohne diesen Schlüssel lässt sich kein Eintrag einer Kennung zuordnen. Weitere Angaben enthält der Zähler derzeit nicht, insbesondere keine Kontokennung, keine IP-Adresse, keine Gerätekennung und keinen Zeitpunkt einer einzelnen Anfrage. Er liegt nur im Arbeitsspeicher und wird bei einem Neustart des Dienstes zurückgesetzt. Aufladungen werden derzeit nicht angeboten. Angaben zum Kundenkonto, zum Stand der letzten Auffüllung, zum Monat der letzten Nutzung, zu Rest und Verfallsdatum gekaufter Aufladungen sowie zur Speicherung auf Datenträger gelten erst ab Einführung dieser Funktion. 3. Betriebsmessung: Umfang, Dauer und Ausgang einer Anfrage werden als Kennzahlen festgehalten, damit der Dienst überwacht werden kann. Diese Aufzeichnung enthält keine Kennung, auch keinen Hashwert, und lässt sich keiner Person zuordnen. 4. Verwahrte Antwort: Bricht die Verbindung ab, während Ihre Anfrage bereits bearbeitet wird, hält der Dienst die fertige Antwort zum Abholen bereit. Dieser Bestand ist der einzige, der einen Inhalt enthält. Er wird nie auf einen Datenträger geschrieben, steht höchstens fünf Stunden und wird beim Abholen sofort gelöscht, ebenso bei einem Neustart des Dienstes und sobald der dafür vorgesehene Arbeitsspeicher belegt ist. Abholen kann nur, wer einen Nachweis vorlegt, den Ihr Gerät mit der Anfrage hinterlegt hat und den nur es selbst kennt. Eine Anfrage, die im Augenblick des Abbruchs noch gewartet hat, wird nicht verwahrt.
Widerruf. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit in den Einstellungen widerrufen. Der Widerruf wirkt sofort: eine laufende Anfrage wird abgebrochen, und die Funktion ist danach wieder abwesend. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf aufgrund der Einwilligung erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Rechtsgrundlagen
Technisch notwendige Verarbeitung beim Website-Besuch: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an stabiler Bereitstellung).
Speicherung von UI-Präferenzen in localStorage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Nutzerfreundlichkeit), sofern keine Einwilligung erforderlich ist.
Sync-Vermittlung, TURN-Relay, Push-Weckruf und Lizenzprüfung: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags über die von Ihnen aktivierten Funktionen).
KI-Funktionen: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung), soweit Sie diese Funktionen aktivieren und ihnen zustimmen. Ohne Einwilligung findet zu diesem Zweck keine Verarbeitung statt; ein Widerruf wirkt für die Zukunft. Der Verbrauchszähler dient der Einhaltung des mit Ihrer Lizenz vereinbarten Kontingents (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Weil der Dienst von einem Widerruf nichts erfährt, endet sein Eintrag nicht mit dem Widerruf, sondern nach den unten genannten Löschfristen des Zählers.
Kontaktaufnahme per E-Mail: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Ihre Anfrage der Erfüllung oder Anbahnung eines Vertrags dient, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen).
Förderdaten nach Art. 9 DSGVO: Für Daten, die unter Art. 9 Abs. 1 DSGVO fallen, richtet sich die Rechtsgrundlage nach dem für Sie geltenden Schulrecht (Art. 9 Abs. 2 lit. g DSGVO in Verbindung mit den jeweiligen schulrechtlichen Vorschriften); verantwortlich dafür ist Ihre Schule oder ihr Träger, nicht Mapidu. Die Weitergabe solcher Daten an Kolleginnen und Kollegen ist ein eigener, standardmäßig ausgeschalteter Abschnitt der Synchronisation und erfolgt nur, wenn Sie ihn ausdrücklich einschalten.
Die Verarbeitung Ihrer lokal gespeicherten Unterrichtsdaten erfolgt ausschließlich auf Ihrem Gerät.
Speicherdauer
Server-Logdaten beim Hosting-Anbieter: gemäß dessen Richtlinien, in der Regel kurzfristig.
localStorage-Präferenzen: bis zur Löschung durch Sie im Browser.
App-Daten: solange Sie die App nutzen; Löschung durch Deinstallation oder explizites Löschen in der App.
Sync-Vermittlungsdaten (Kennungen, öffentliche Schlüssel, IP-Adresse, Push-Token, Annahmelisten): nur im Arbeitsspeicher der Mapidu-Dienste — Presence-Einträge verfallen automatisch (serverseitig auf höchstens 10 Minuten begrenzt), Push-Token und Annahmelisten werden bei erneuter Registrierung überschrieben und spätestens 30 Tage ohne erneute Registrierung verworfen; ein Neustart des Dienstes löscht alle Einträge. Keine Speicherung auf Datenträgern.
Lizenzprüfung: keine dauerhafte Speicherung; ein positives Prüfergebnis wird höchstens 15 Minuten im Arbeitsspeicher vorgehalten.
KI-Funktionen: Anfrage und Antwort werden nicht auf einem Datenträger gespeichert. Sie stehen nur im Arbeitsspeicher, solange die Anfrage wartet oder bearbeitet wird. Bricht die Verbindung während der Bearbeitung ab, wird allein die fertige Antwort bis zu fünf Stunden im Arbeitsspeicher zum Abholen verwahrt und beim Abholen sofort gelöscht. Ein positiver Lizenzbefund liegt höchstens 60 Sekunden im Arbeitsspeicher. Der Verbrauchszähler löscht ein abgelaufenes Zeitfenster, statt es zu archivieren; das längste Fenster dauert derzeit eine Woche. Solange keine Aufladungen angeboten werden, löscht der regelmäßige Bereinigungslauf einen Zählereintrag, sobald er weder ein laufendes Zeitfenster noch eine offene Reservierung enthält; ein Neustart löscht den nur im Arbeitsspeicher geführten Bestand früher. Erst ab der ersten angebotenen Aufladung bleibt diese bis zu ihrem Verfallsdatum (nach der vorgesehenen Ausgestaltung drei Jahre nach dem Kauf) stehen, auch wenn sie aufgebraucht ist, weil sie zugleich belegt, dass der Kauf schon gutgeschrieben wurde. Erst mit der dafür vorgesehenen Speicherung auf Datenträger gelangt der Zählerbestand in tägliche Sicherungen des Hosting-Anbieters, die sieben Tage aufbewahrt werden. Die Kennzahlen der Betriebsmessung enthalten keine Kennung.
E-Mail-Anfragen: bis zur abschließenden Bearbeitung, danach längstens sechs Monate.
Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung, soweit anwendbar.
Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für Anfragen zur Website wenden Sie sich an die oben genannte Kontaktadresse.
Änderungen
Diese Datenschutzerklärung kann bei Bedarf aktualisiert werden (Stand: 28. September 2026).